Vor dem London-Marathon wurden meine Beine im Taper schwer, und im Kopf fing es an: Muss ich nicht noch mehr tun, verliere ich bis zum Start nicht Fitness? Die Studienlage sagt Nein, wenn man das Richtige reduziert. Hier steht, wie viel, wie lange und was gleich bleiben sollte, was Hobbyläufer typischerweise falsch machen und was mir ein Blick auf meine eigenen Wochen vor London, Tokio und Berlin gezeigt hat.
Beim London-Marathon hat meine Garmin-Uhr eine Strecke gemessen, die es nicht gibt, und aus meinem Tempo ein schöneres gemacht. Trotzdem ist die Pace das beste Werkzeug, um ein Training zu steuern, wenn man weiß, wofür welches Tempo gedacht ist. Hier steht, was Pace-Zonen leisten, woher ihre Zahlen kommen und was mir beim Blick auf meine eigenen Läufe aufgefallen ist: Mein gewöhnlicher Lauf ist fast so schnell wie mein Marathon.
Anfang Oktober stand in meiner Auswertung ein Maximalpuls von 146, den ich auf 180 anhob, geschätzt und nicht gemessen. Meine Uhr hatte einen ganz anderen Wert gespeichert, 192, und auch mein Schwellenpuls in der Plattform war falsch. Das Ergebnis: Mehr als drei Viertel meiner Laufzeit landeten in der höchsten Pulszone. Wie du so etwas findest und einen belegten Wert bestimmst, zeige ich dir hier.